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放射線被曝の予防と治療

入間カイです。
以下、ラングハマーさんからの依頼で、ガブリエレ・シェーファーマイヤー医師のコメントを掲載します。チェルノブイリ事故の後、アントロポゾフィー医師として、キエフの医師たちと共同で治療活動を行った方です。ヨード剤に関して、芸術療法士の吉澤明子さんがミヒャエラ・グレックラーさんに問いかけたことから始まった書簡の一環です。まずは原文のまま掲載します。
Lieber Herr Langhammer 
 
(...)
Meine persönlichen Erfahrungen beziehen sich vor allem auf die Behandlung von chronisch strahlengeschädigten Kindern mehrere Jahre nach dem Ereignis in Tschernobyl. Gemeinsam mit Peter Heusser und den Kollegen in Kiev haben wir infektanfällige und immungeschwächte Kinder sehr wirkungsvoll mit einer niedrig dosierten Misteltherapie behandelt (damals als Ärzte der Lukas Klinik in Arlesheim und über den Verein für Krebsforschung). Es hat sich gezeigt, dass sich das kindliche Immunsystem auch bei relativ kurzen mehrwöchigen Behandlungen wieder sehr gut erholt hat und es den Kindern sehr viel besser ging. Über diese Erfahrungen gibt es mehrere Publikationen, so dass man meines Erachtens eine solche Behandlung eindeutig empfehlen kann, allerdings erst nach erfolgter Strahlenbelastung. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass dadurch das Krebsrisiko deutlich gesenkt werden kann. Prophylaktisch würde ich aber keine Mistelpräparate einsetzen, sondern die bereits genannten, insbesondere Stibium und Solum.
Die Erfahrungen von Tschernobyl zeigen vor allem, dass im Augenblick das Allerwichtigste ist, die Kinder so weit wie möglich vor Strahlenbelastungen zu schützen. Das heißt, dass man sich nicht auf beruhigende offizielle Meldungen verlassen sollte, sondern bei anzunehmender Gefährdung, die man eben durch Kontakte in andere Länder erfahren kann, wirklich - leider! - vor allem mit Kindern im Haus bleiben sollte und keine frischen regionalen Produkte essen. Damit hätten nach Tschernobyl viele Schäden verhindert werden können. Zur Frage der Jodprophylaxe kann ich auch Stellung nehmen, da wir in unserer Praxis besonders viel Erfahrung sowohl mit Schilddrüsenerkrankungen als auch mit der Behandlung von Kindern haben. Die Gefahr, durch Jod eine Überfunktion der Schilddrüse auszulösen, ist bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen sehr gering. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass kein Jodmangel besteht, sondern eine gute Sättigung der kindlichen Schilddrüse, damit die jodhaltige Strahlung nicht oder viel weniger aufgenommen wird. Ob dazu wirklich die sehr hohen Blockadedosen von 12,5 bis 50 mg Kaliumjodid notwendig sind, die als Einmalgabe für Kinder empfohlen werden und auch schwer zu bekommen sind, ist wahrscheinlich nicht ausreichend erforscht. Ich denke, dass es auch helfen würde, die in Deutschland leicht erhältlichen 200 oder 1000 Mikrogramm Kaliumjodid zum Beispiel an mehreren Tagen je nach Gefährdung zu verabreichen, was möglicherweise auch verträglicher ist. 
Gerne bin ich bereit, auch weiterhin persönlich mit zu helfen, insbesondere wenn es um Mistelpräparate geht. Der Kontakt zur Lukas Klinik ist auch noch sehr gut. Korrespondenz ist auch problemlos auf Englisch möglich, falls das die Sache erleichtert. Aber wie gesagt, denke ich dass wir langfristig überlegt und koordiniert helfen sollten. 
Mit herzlichen Grüßen, auch an Michaela
Gabriele Schaefermeyer

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